Burgen und Schlösser im Landkreis Heidenheim - Detailseite

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Info
Letzte Änderung:27.08.2010
Anzahl Objekte:43
Größe Landkreis:627,12 km²
Burgendichte:0.069 Burgen pro km²
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Auernheim
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Wall- und Grabenreste
Ort und Lage:
  • 89564 Nattheim-Auernheim
  • über dem Ort am Rande des "Höllbuck"
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Anlage:
Kernburg, von u-förmigen Graben umgeben
Maße:
Kernburg ca. 35 x 75 m
Daten:
  • erwähnt: 1258
  • um 1384 zerstört
Erbauer:
  • Herren von Auernheim (Stammsitz)
(ehem.) Besitzer:
  • Privatbesitz
Wissenswertes:
Möglicherweise geht die Burg auf eine frühma Anlage zurück.
Quelle(n):
Schmitt6
Aufhausen
Burgrest
Erhalten:
  • Teil einer Mauer, verbaute Reste
Ort:
  • 89520 Heidenheim-Aufhausen
Anlage:
ehem. Viereckanlage
Daten:
  • erbaut: um 1200
  • erwähnt: 1143
  • 1449 zerstört
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Oettingen
  • Jakob Vetzer
  • von Helfenstei
Quelle(n):
Schmitt6
Ballmertshofen
Schloss
Ort und Lage:
  • 89561 Dischingen-Ballmertshofen
  • am Ortsrand gelegen
Nutzung:
Heimatkundliche Sammlungen im Schloss
Anlage:
rechteckiger, dreigeschossiger Steinbau, achteckiger Erkerturm an der NO-Ecke
Daten:
  • erbaut: 12.Jh.
  • erwähnt: 1236
  • um 1600 Neubau
  • 1986-94 Renovierung
Erbauer:
  • Herren von Ballmertshofen
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Hürnheim
  • von Westerstetten
  • Gemeinde Dischingen
Wissenswertes:
Das Schloss steht an der Stelle der Burg des Ortsadels. Der ehemals vorhandene achteckige sö Erkerturm wurde abgebrochen.
Quelle(n):
Schmitt6
Benzenberg
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 89568 Hermaringen
  • auf dem Berg n Hermaringen
Wissenswertes:
Der Burgname ist noch als Flurbezeichnung erhalten.
Quelle(n):
Schmitt6
Berg
Schloss
Ort:
  • 89537 Giengen an der Brenz-Burgberg
Daten:
  • erwähnt: 1209
  • um 1388 verfallen
  • 1456 ausgebaut
  • im 30jährigen Krieg zerstört
  • nach 1648 Wiederaufbau
(ehem.) Besitzer:
  • Ritter von Berg
  • Grafen von Helfenstein
Quelle(n):
HSVI
Bergenweiler
verschwundene Wasserburg
Erhalten:
  • nichts
Ort:
  • 89567 Sontheim (Brenz)-Bergenweiler
Burgkapelle:
Die alte Schlosskapelle wurde 1953 abgebrochen.
Daten:
  • erwähnt: um 1460
  • 16.Jh. ausgebaut
  • 1932 nach einem Brand abgebrochen
Quelle(n):
Krahe
Links:
Externer Link http://www.sontheim-an-der-brenz.de
Bindstein (Binstein)
Burgrest
Erhalten:
  • spärliche Reste
Ort:
  • 89542 Herbrechtingen
Anlage:
Burg bestand nur aus Turmhaus, durch felsigen Kamm mit Talhang verbunden
Daten:
  • erwähnt: 1171
  • vor 1390 zerstört
Erbauer:
  • Herren von Bindstein
(ehem.) Besitzer:
  • Kloster Anhausen
Quelle(n):
Schmitt6
Buigen
Wallburg
Erhalten:
  • zwei Abschnittswälle und Grabenreste
Ort und Lage:
  • 89542 Herbrechtingen
  • 2300 m s von Herbrechtingen in einer Flussschlinge der Brenz gegenüber von Eselsburg
Anlage:
Fliehburg
Quelle(n):
ADBW
Burgberg (Burg Berg)
Schloss
Ort und Lage:
  • 89537 Giengen an der Brenz-Burgberg
  • auf einer in das Hürbetal vorspringenden Talecke
Nutzung:
Privatbesitz
Anlage:
Bau vielfach verändert, im Schloss stecken Reste einer Burg, vermutlich mit einem Bergfried an der NW-Ecke
Maße:
Ringmauer D 1,5 m, Schildmauer D 2,0 m
Daten:
  • erwähnt: 1183 ("Burberch"), 1209
  • vor 1452 zerstört
  • um 1452 Neubau
  • um 1630 zerstört
  • 1664 Wiederaufbau
  • 1838 ausgebaut
Erbauer:
  • Ritter von Berg
(ehem.) Besitzer:
  • Grafen von Helfenstein
  • Freiherren von Grafeneck
  • Walter Badmann
Quelle(n):
Schmitt6
Demmingen (Alte Burg)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Wall- und Grabenreste, Mauerreste an der N- und O-Seite
Ort und Lage:
  • 89561 Dischingen-Demmingen
  • sw des Ortes auf einem fast kreisrunden Bergkegel
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Anlage:
Burganlage auf fast kreisrunden Bergkegel, freistehender Wohnturm
Maße:
Wohnturm 6,6 x 10,3 m
Bergfried:
Grundfläche: 6,6 x 10,3 m, Mauerstärke: 1,72 m
Daten:
  • erbaut: 13.Jh.
  • vor 1551 zerstört
  • 1570-72 abgebrochen
Erbauer:
  • Grafen von Dillingen
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Hürnheim
  • Grafen Fugger
Quelle(n):
Schmitt6
Dunstelkingen
verschwundenes Schloss
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 89561 Dischingen-Dunstelkingen
  • am O-Rand des Dorfes
Daten:
  • erwähnt: 1235
  • 1581-87 Neubau
  • nach 1785 verfallen
  • 1804 abgebrochen
Erbauer:
  • Herren von Dunstelkingen (Stammsitz)
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Gromberg
  • von Westerstetten zu Katzenstein (um 1451)
  • Thurn und Taxis (1785)
Quelle(n):
Schmitt6
Duttenstein
Bild 1: © Externer Link Bildindex Foto Marburg
Schloss
Ort und Lage:
  • 89561 Dischingen-Demmingen
  • im Wildpark nö Demmingen auf einem freistehenden Hügel
Nutzung:
Privatbesitz
Anlage:
Renaissanceschloss mit Vorschloss und Hochschloss
Daten:
  • erbaut: um 1200?
  • erwähnt: 1374 ("Tuttenstain")
  • 1564-72 Neubau unter Graf Hans Fugger
(ehem.) Besitzer:
  • Grafen von Oettingen (1324)
  • Herren von Eglingen
  • Duttenstein
  • Hürnheim
  • Fugger
  • Fürsten von Thurn und Taxis (1734)
Herkunft des Namens:
Duttenstein kann als die "Burg des Tuoto" angesehen werden.
Park/Gartenanlage:
Um das Schloss wurde 1817 ein 500 ha großer Wildpark angelegt.
Quelle(n):
Schmitt6
Eglingen
teilweise erhaltenes Schloss
Erhalten:
  • Kanzleigebäude, Nebengebäude
Ort, Adresse und Lage:
  • 89561 Dischingen-Eglingen, Freibergstraße
  • am sw Ortsrand
Nutzung:
Privatbesitz
Anlage:
die Schlossanlage galt 1596 als gut befestigt mit zwei Ringmauern, einem gefutterten Graben, drei festen Toren und zwei Zugbrücken
Daten:
  • erwähnt: 1283
  • 1596 Neubau
  • 1810 Abbruch des Hauptgebäudes
Erbauer:
  • Herren von Eglingen
(ehem.) Besitzer:
  • Freiherren von Grafeneck (1596)
  • Fürsten von Thurn und Taxis (1723)
Wissenswertes:
Das Schloss steht vermutlich an der Stelle der ehemaligen Ortsburg
Quelle(n):
Schmitt6
Eisbühl (Burg auf dem Eisbühl)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Halsgraben, Wall
Ort und Lage:
  • 89561 Dischingen
  • am w Ortsrand, Spornlage auf einer Felskuppe des Michaelsberges
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Anlage:
Anlage mit Vor- und Kernburg, ringförmiger Graben um Kernburg, markanter Felsklotz an der W-Spitze der Burgstelle
Maße:
Burgplatz 26 x 10 m, Vorburg ca. 25 x 25 m
Daten:
  • erbaut: 12./13.Jh.
  • erwähnt: 1212
  • 1246/50 zerstört
Erbauer:
  • Herren von Dischingen (Stammsitz)
(ehem.) Besitzer:
  • Gemeinde Dischingen
Wissenswertes:
Historische Nachrichten zu der wohl im 12./13.Jh. entstandenen Befestigung fehlen. Vielleicht zeitweilig Sitz eines im 13.Jh. in Dischingen bezeugten Ortsadels.
Quelle(n):
Schmitt6
Eselsburg
Burgrest
Erhalten:
  • Graben, Mauerreste
Ort und Lage:
  • 89542 Herbrechtingen
  • ca. 2200 m s von Herbrechtingen am Rand der Hochfläche über dem Durchbruchtal der Brenz
  • Externer Link Lage in Google Maps
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Anlage:
Burg bestand ehemals aus zwei etwa gleich großen Gebäuden mit Satteldächern
Daten:
  • erbaut: um 1200
  • erwähnt: 1264
  • 1462 zerstört
  • nach 1593 verfallen
  • 1609 auf Abbruch verkauft
Erbauer:
  • Esel von Eselsburg
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Riedheim
  • von Bopfingen
  • von Knöringen
  • Württemberg (1593)
Quelle(n):
Schmitt6
Falkenstein
Burgrest
Erhalten:
  • Vorburg
Ort:
  • 89547 Gerstetten-Dettingen am Albuch
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Daten:
  • erwähnt: um 1150
  • um 1430-50 ausgebaut
  • 1634 zerstört
  • 1740 Teilabruch
  • 1818 Abruch
Erbauer:
  • Herren von Falkenstein
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Faimingen
  • Grafen von Helfenstein
Quelle(n):
Schmitt6
Fleinheim
Wallburg
Erhalten:
  • Abschnittswall
Ort und Lage:
  • 89564 Nattheim-Fleinheim
  • 1200 m nw der Kirche von Fleinheim auf dem Geländesporn Burg
Anlage:
Abschnittswall mit vorgelagertem Graben
Maße:
Walllänge ca. 300 m, H ca. 2 m
Quelle(n):
ADBW
Giengen an der Brenz
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort:
  • 89537 Giengen an der Brenz
(ehem.) Besitzer:
  • Ministerialen von Giengen
Quelle(n):
HSVI
Güssenberg (Güssenburg)
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Ruine
Erhalten:
  • Teile der Schildmauer, Ruine des Bergfrieds
Ort und Lage:
  • 89568 Hermaringen
  • auf einem nach N zu einem Seitental der Brenz gerichteten Hochflächensporn
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Anlage:
unregelmäßige rechteckige Anlage, großer Schildmauerrest in der Vorburg
Maße:
Anlage ca. 45 x 70 m, Schildmauer L 46,9 m, D 3,4 m
Bergfried:
Höhe: 6 m (+)
Daten:
  • erwähnt: 1171
  • um 1346 ausgebaut
  • 24. Juni 1449 zerstört
Erbauer:
  • Herren von Güssen
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Güssenberg
  • Güssen von Haunsheim (um 1367)
  • Württemberg (1448)
  • Gemeinde Hermaringen
Quelle(n):
Schmitt6
Hageln
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Stockhof
Ort und Lage:
  • 89561 Dischingen-Ballmertshofen
  • w des Stockhofes (Teil des Wirtschaftshofes)
Nutzung:
Privatbesitz
Daten:
  • erwähnt: 1145
  • 1447 oder 1462 zerstört
Erbauer:
  • Herren von Hageln (Stammsitz)
Wissenswertes:
Der Stockhof ist als Teil des Wirtschaftshofes der Burg anzusehen.
Quelle(n):
Schmitt6
Heidenheim (Ottilienberg, Moropolis?)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • 35 m tiefer Brunnenschacht
Ort, Adresse und Lage:
  • 89518 Heidenheim, Am Ottilienberg
  • auf dem Ottilienberg ca. 500 m n Schloss Hellenstein
  • Externer Link Lage in Google Maps
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Daten:
  • erbaut: um 1200
  • um 1480 Bau einer Ottilienkapelle
Quelle(n):
Schmitt6
Hellenstein

Bild 2: SW-Turm
teilweise erhaltenes Schloss
Ort und Lage:
Nutzung:
Museum (Sammlungen des Heimat- und Altertumsvereins)
Anlage:
staufische Anlage mit angebautem Schlossbau
Burgkapelle:
um 1300 Nennung der Burgkapelle St. Kilian
Daten:
  • erbaut: 12.Jh.
  • erwähnt: 1150
  • 1530 abgebrannt
  • 1537-44 befestigter Schlossbau
  • 1598 ausgebaut
  • 1634 zerstört
  • 1648 zerstört
  • seit 1860 Sicherungsarbeiten
Erbauer:
  • Herren von Hellenstein
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Gundelfingen (13.Jh.)
  • Herzöge von Württemberg (1503)
  • Land Baden-Württemberg
Wissenswertes:
Ehemalige Nebenresidenz und Jagdschloss des württembergischen Hofes. Erhalten blieb die Ruine der stauferzeitlichen Kernburg.
Quelle(n):
Schmitt6
Herwartstein
Burgrest
Erhalten:
  • Graben, Mauerreste
Ort und Lage:
  • 89551 Königsbronn
  • oberhalb des Brenzursprungs über Königsbronn
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Anlage:
fast quadratischer Bergfried als Frontturm, Halsgraben, weiterer Turm am w Grabenende, dahinter Vorderes und Hinteres Gebäude (kaum Reste erhalten)
Daten:
  • erbaut: um 1050
  • erwähnt: 1240
  • um 1150-1200 ausgebaut
  • 1287 belagert und eingenommen (König Rudolf von Habsburg)
  • nach 1308 abgetragen
  • 1953/1959/1960 Grabung und Freilegung von Grundmauern
Erbauer:
  • Herren von Herwartstein
(ehem.) Besitzer:
  • Grafen von Helfenstein
  • Gemeinde Königsbronn
Herkunft des Namens:
Herwartstein ist die Burg des Heriwart oder Herwart
Wissenswertes:
Die Herren von Herwartstein waren staufische Ministerialen und als Schenken Inhaber eines Hofamtes.
Quelle(n):
Schmitt6
Hürben
Burgrest
Erhalten:
  • Reste der Ringmauer
Ort und Lage:
  • 89537 Giengen an der Brenz
  • auf einer nach SO in das Hürbetal vorspringenden Kuppe gelegen
Daten:
  • erwähnt: 1135
  • 24. Juni 1449 zerstört
Erbauer:
  • Herren von Hürben
(ehem.) Besitzer:
  • Württemberg
Quelle(n):
Schmitt6
Hürgerstein (Hürgestein)
Burgrest
Erhalten:
  • geringe Mauerreste
Ort:
  • 89547 Gerstetten-Dettingen am Albuch
Daten:
  • erbaut: um 1216
  • erwähnt: 1216
  • nach 1414 zerstört
Erbauer:
  • Hürger von Hürgerstein
(ehem.) Besitzer:
  • Württemberg
  • Kloster Anhausen
Quelle(n):
Schmitt6
Hurwang (Fürheim, Furtheim)
Burgrest
Erhalten:
  • Graben, Mauerreste
Ort und Lage:
  • 89522 Heidenheim-Mergelstetten
  • s Mergelstetten
Anlage:
Spornburg, Vorburg mit Kernburg
Daten:
  • erwähnt: 1209
  • um 1300 aufgegeben zerstört
Erbauer:
  • Herren von Furtheim
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Helfenstein
Quelle(n):
Schmitt6
Irmannsweiler
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Burghügel, Graben
Ort und Lage:
  • 89555 Steinheim (Albuch)
  • am s Ortsrand, heute Standort des ehemaligen Württembergischen Forsthauses
Nutzung:
Privatbesitz
Maße:
Kernburg ca. 16 x 18 m, Gesamtanlage ca. 40 x 40 m
Daten:
  • erwähnt: 1143 ("Irmboldeswilare")
  • vor 1463 aufgegeben
Erbauer:
  • Herren von Essingen
(ehem.) Besitzer:
  • Grafen von Helfenstein
Quelle(n):
Schmitt6
Kaltenburg (Kaltenberg)

Bild 2: © Bernd Grohmann
Bild 3: © Bernd Grohmann
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Ruine
Erhalten:
  • Ecktürme, Torhaus, Mauerreste
Ort:
  • 89537 Giengen an der Brenz-Hürben
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Anlage:
Burg mit reduzierter Schildmauer und Wohngebäuden
Maße:
n Schildmauer D 4 m, H 13 m, s Schildmauer D 2,3 m, H 10 m
Burgkapelle:
Die Burgkapelle wurde 1804 abgebrochen.
Daten:
  • erbaut: um 1150-80
  • erwähnt: 1393
  • 14.Jh. Ausbau und Verstärkung der Anlage
  • 1435 durch die Nürnberger belagert und beschädigt
  • 15.Jh. Errichtung des SW-Baus
  • um 1450-1560 Um- und Ausbauten
  • 1621 Bau eines neuen Viehstalls
  • 1631/32 vermutlich durch die Schweden zerstört
  • 1677 Neubau der beiden Vierecktürme
  • 1764 Einsturz des SW-Baus
  • 1980-83 instandgesetzt
(ehem.) Besitzer:
  • Ritter von Kaltenburg
  • von Riedheim
  • Grafen von Maldeghem
Quelle(n):
Schmitt6
Katzenstein
Burg
Ort, Adresse und Lage:
  • 89561 Dischingen-Frickingen, Oberer Weiler 1-3
  • auf einem Felsen über dem Ortsteil Katzenstein
Nutzung:
Gaststätte, Veranstaltungen, Burgmuseum, Übernachtungen
Anlage:
komplett erhaltene Stauferburg, Ritterburg mit romanischer, staufischer und Renaissance-/Barockbauphase, spätromanischer Palas
Bergfried:
Höhe: ursprüngliche H 22, Grundfläche: 7 x 7,3 m, Mauerstärke: 2,5 m
Burgkapelle:
Kapellenbau an der S-Seite des Neuen Schlosses, die Burgkapelle ist dem hl. Laurentius geweiht
Daten:
  • erbaut: 11.Jh.
  • erwähnt: 1099
  • um 1200 Entstehung der zweiten Burg
  • 1648 zerstört
  • 1669 Wiederaufbau
  • 1995 bei Brand beschädigt
  • 2006 Sanierung und Wiedereröffnung
Erbauer:
  • Herren von Katzenstein
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Westerstetten (1380)
  • Grafen von Oettingen (1589)
  • von Oettingen-Wallerstein (1798)
Wissenswertes:
Katzenstein ist eine der ältesten erhaltenen romanischen Burganlagen Süddeutschlands.
Quelle(n):
Schmitt6
Katzenstein
Links:
Externer Link http://www.burgkatzenstein.de
Knollenburg

Bild 2: Knollenburg um 1822, von Johann Müller
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Ringgraben, Wallreste, Burghügel
Ort und Lage:
  • 89561 Dischingen
  • am w Rand des Michaelsberges
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Anlage:
kleine Anlage, hufeisenförmiger Graben um Burgfelsen
Maße:
Graben B 18-20 m, T 7 m, Kernburg ca. 10 x 10 m
Daten:
  • erwähnt: 1212
  • 1246/50 zerstört
  • vor 1634 zerstört
Erbauer:
  • Herren von Dischingen
(ehem.) Besitzer:
  • Gemeinde Dischingen
Wissenswertes:
1822 war der Burgturm noch einige Meter hoch erhalten.
Quelle(n):
Schmitt6
Mergelstetten
Ruine
Erhalten:
  • Mauerreste
Ort:
  • 89522 Heidenheim-Mergelstetten
Daten:
  • erwähnt: 1209
Quelle(n):
Krahe
Michelstein (Burgstall)
Burgrest
Erhalten:
  • geringe Mauerreste
Ort und Lage:
  • 89555 Steinheim (Albuch)-Sontheim
  • auf einem Felsen bei Sontheim
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Anlage:
kleine Anlage mit Palas und Zwinger
Daten:
  • erwähnt: 1266 (Berkerus Nobilis von Michelstein?)
  • um 1471 zerstört
Erbauer:
  • Herren von Michelstein
(ehem.) Besitzer:
  • Grafen von Oettingen
  • Gemeinde Steinheim
Quelle(n):
Schmitt6
Niederstotzingen
Schloss
Ort:
  • 89168 Niederstotzingen
Anlage:
Dreiflügelanlage mit dreiachsigem Mittelrisalit
Daten:
  • erwähnt: um 1050
  • 1340 zerstört
  • 1366 Wiederaufbau
  • 1378 zerstört
  • um 1530 Neubau
  • 1775-83 ausgebaut
Erbauer:
  • Herren von Stotzingen
(ehem.) Besitzer:
  • Grafen von Maldeghem
Quelle(n):
Schmitt6
Oberstotzingen
Schloss
Ort und Lage:
  • 89168 Niederstotzingen
  • am nw Ortsende
Daten:
  • erbaut: um 1300
  • erwähnt: 1286
  • um 1500-50 ausgebaut
  • 1608-10 ausgebaut
  • 1747-51 ausgebaut
Erbauer:
  • Herren von Stotzingen
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Sontheim
  • von Jarsdorf
  • von Ungelter
Quelle(n):
Schmitt6
Oggenhausen (Unteres Schloss, Württembergisches Schloss)
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 89522 Heidenheim-Oggenhausen, Unteres Schloss Nr. 3
  • in der Ortsmitte
Nutzung:
Gaststätte
Anlage:
einfacher Rechteckbau mit Krüppelwalmdach
Daten:
  • erbaut: vor 1587
Erbauer:
  • Familie Vetzer
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Württemberg-Weiltingen
Quelle(n):
Schmitt6
Oggenhausen (Oberes Schloss)
Schloss
Ort und Lage:
  • 89522 Heidenheim-Oggenhausen
  • Ecke Oggenhauser Hauptstraße und Staufener Straße
Nutzung:
Privatbesitz
Anlage:
zweigeschossiges Hauptgebäude mit Satteldach, stark verändert
Daten:
  • erbaut: 1587
Erbauer:
  • Mang Vetzer
(ehem.) Besitzer:
  • Grafen von Württemberg-Weiltingen
Quelle(n):
Schmitt6
Ravensburg
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Wallreste
Ort und Lage:
  • 89537 Giengen an der Brenz
  • s der Einmündung der Hürbe in die Brenz
Quelle(n):
Schmitt6
Schnaitheim (Snaiten)
Jagdschloss
Ort:
  • 89520 Heidenheim-Schnaitheim
Anlage:
zweigeschoßiges satteldachgedecktes Gebäude
Daten:
  • erwähnt: 1328
  • um 1456 zerstört
  • um 1548-56 Neubau
Erbauer:
  • Herren von Snaiten
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Scharenstetten
  • von Sperberseck
Quelle(n):
Schmitt6
Sontheim
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort:
  • 89555 Steinheim (Albuch)-Sontheim
Daten:
  • erwähnt: 1209
Quelle(n):
Brachmann
Sontheim (Güssen-Schlösschen)
Bild 1: Public Domain Public Domain
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 89567 Sontheim (Brenz), Schlossstraße
  • im Ortsteil Brenz direkt am Ufer der Brenz
  • Externer Link Lage in Google Maps
Nutzung:
Heimatmuseum
Daten:
  • erbaut: 1.Hälfte 13.Jh.
  • erwähnt: 1251
  • 1340 durch die Augsburger zerstört
  • 1349 zerstört
  • 1631/34 im 30jährigen Krieg zerstört
  • 1672 Neubau als Schlossanlage
  • seit 1906 Nutzung als Heimatmuseum
Erbauer:
  • Grafen von Güssenburg
(ehem.) Besitzer:
  • Güssen von Brenz
  • Herren von Sontheim
  • Herzöge von Württemberg (1613)
  • Gemeinde Brenz (1847)
Quelle(n):
HSVI
Stetten
Schloss
Ort und Lage:
  • 89168 Niederstotzingen-Stetten ob Lontal
  • an der nördlichsten Stelle der alten Ortsbebauung am Rande eines Steilabfalls
Anlage:
Winkelbau mit geschwungenen Giebeln und zwei Eckerkern, im Zwickel hoher Treppenturm, türmchenbewehrte Mauer
Daten:
  • erwähnt: 1181
  • 1583 Neubau
  • 1634 zerstört
  • 1646 Wiederaufbau
  • 1707 ausgebaut
  • 1712-15 ausgebaut
Erbauer:
  • Herren von Stetten
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Riedheim
  • Schleicher
  • von Rakenitz
Quelle(n):
Schmitt6
Stronburg
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Geländespuren
Ort und Lage:
  • 89568 Hermaringen
  • am Talrand der ö Brenztalseite
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Anlage:
rechteckige Burgfläche, U-förmiger Graben, Turm (Bergfried?) in der SW-Ecke, Gebäude an der O-Seite
Maße:
Burgfläche ca. 25 x 36 m
Daten:
  • erbaut: Anfang 13.Jh
  • erwähnt: 1238
  • um 1372 zerstört
  • um 1800 Grabungen
Erbauer:
  • Diepold Güß von Stronburg
(ehem.) Besitzer:
  • Güssen von Stronburg
Quelle(n):
Schmitt6
Taxis (Trugenhofen)

Bild 2: Schloss Taxis 1770
Schloss
Ort und Lage:
  • 89561 Dischingen-Taxis
  • sö des Ortes
Nutzung:
Privatbesitz
Anlage:
Kernanlage mit acht Gebäuden um unteren und oberen Schlosshof, dreigeschossiges Neues Schloss
Burgkapelle:
Schlosskapelle zur H. Maria an der N-Seite des Neuen Schlosses, Planung vermutlich von Johann Georg Hitzelberger
Daten:
  • erwähnt: 1147
  • 1734 ausgebaut
  • 1797/99 ausgebaut
  • 1840 Bau Zinnenturm
Erbauer:
  • Herren von Trugenhofen
(ehem.) Besitzer:
  • Fürsten von Thurn und Taxis
Park/Gartenanlage:
englische Parkanlage von 1742
Wissenswertes:
Die Burg Trugenhofen war Vorgänger von Schloss Taxis.
Quelle(n):
Schmitt6
Links:
Externer Link http://www.dischingen.de/gemeinde/geschichte/schlosstt.php
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