Burgen und Schlösser im Rhein-Neckar-Kreis - Detailseite

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Info
Letzte Änderung:23.07.2010
Anzahl Objekte:107
Größe Rhein-Neckar-Kreis:1061,72 km²
Burgendichte:0.101 Burgen pro km²
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Agnestal
Schloss
Ort:
  • 74939 Zuzenhausen
Anlage:
dreistöckige barocke Dreiflügelanlage zu acht Achsen
Daten:
  • erwähnt: 1716
  • 18.Jh. ausgebaut
  • Anfang 19.Jh. ausgebaut
Erbauer:
  • Herren von Hundheim
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Freudenberg
  • von Venningen
Quelle(n):
Riehl
Alt-Rauenberg (Rauenberg)
verschwundene Wasserburg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 69231 Rauenberg
  • außerhalb des Ortes im ö des Angelbachs gelegenen Gewann "Burggraben"
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Hirschhorn
  • von Talheim
  • Bistum Speyer (1537)
Quelle(n):
Riehl
Altwiesloch
verschwundene Wasserburg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 69168 Wiesloch-Altwiesloch
  • Lage im "Schlosshof"
Daten:
  • erwähnt: um 1250
  • seit dem 18.Jh. verfallen
Erbauer:
  • Edelfreien von Wiesloch
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Weinsberg (1269)
  • Kurpfalz
  • Sickingen
Quelle(n):
Riehl
Altwiesloch
Schloss
Ort:
  • 69168 Wiesloch-Altwiesloch
Anlage:
eingeschossiger Renaissancebau unterhalb der Burgkapelle St. Pankratius
Daten:
  • erbaut: 1580
Quelle(n):
Riehl
Bürgel (Burgschell, Lampenhain)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Turmhügel
Ort:
  • 69253 Heiligkreuzsteinach
Daten:
  • im 13.Jh. aufgegeben
Wissenswertes:
Wahrscheinlich Vorläuferburg der nahegelegenen Burg Waldeck bei Heiligkreuzsteinach.
Quelle(n):
Sattler
Burghälde
Wallburg
Erhalten:
  • Wall- und Grabenreste
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim
  • auf dem flachen ovalen Plateau des Waldberges oberhalb Dühren
Anlage:
Ringwall prähistorischen Ursprungs
Erbauer:
  • Kelten
Quelle(n):
Riehl
Daisbach
Bild 1: © Detlev Beutler Externer Link PIXELIO
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Ruine
Erhalten:
  • Umfassungsmauern
Ort und Lage:
  • 74915 Waibstadt-Daisbach
  • Ortsmitte, nahe ev Kirche
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Anlage:
unvollendet gebliebenes Barockschlösschen mit Renaissance-Treppenturm
Daten:
  • erbaut: um 1200?
  • erwähnt: 1366
  • um 1400 Um- und teilweise Neubauten
  • 1627 teilweise ausgebrannt
  • um 1730 unvollendet gebliebener Wiederaufbau
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Massenbach
  • Reichsritter von Venningen (1366)
  • Göler von Ravensburg
  • Stadt Waibstadt (1983)
Wissenswertes:
Die Ruine wurde durch eine Daisbacher Bürgerinitiative restauriert.
Quelle(n):
HSVI
Links:
Externer Link http://www.waibstadt.de/html/body_burgruine.html
Dielheim
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 69234 Dielheim
  • im Gewann "Teufelskopf"
Anlage:
kleine Anlage in Spornlage, zwei Gräben
Quelle(n):
Riehl
Dilsberg (Veste Dielsberg)
Ruine
Erhalten:
  • Mantelmauer, Kommandantenhaus
Ort, Adresse und Lage:
  • 69151 Neckargemünd-Dilsberg, Burghofweg
  • auf dem Dilsberg gegenüber Neckarsteinach
  • Externer Link Lage in Google Maps
Nutzung:
Turm, Schildmauer und Burghof frei zugänglich
Anlage:
Schildmauerburg, halbkreisförmige Mantelmauer aus Bossenquadern, Treppenturm des nur in Resten erhaltenen Palas
Maße:
Schildmauer H 17 m, D 1,75-2 m
Daten:
  • erbaut: 1150/1200
  • erwähnt: 1208 ("Dilighesberch")
  • nach 1340 Ausbau zur Festung
  • um 1540 Bau des Palas
  • 1799 ausgebaut
  • 1822/27 abgebrochen
  • Schildmauer ab 1893 erneuert
  • um 1900 Sicherung der Ruine
Erbauer:
  • Grafen von Lauffen
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Düren (1220)
  • König Rudolf von Habsburg (1287)
  • Pfalzgrafen (1340)
  • Großherzogtum Baden (1803)
  • Land Baden-Württemberg
Wissenswertes:
Der früheste schriftliche Nachweis der Existenz der Burg Dilsberg geht auf das Jahr 1208 zurück. Bereits wenige Jahre später starb das Geschlecht derer von Lauffen aus. Durch Erbfolge ging die Bergfeste 1219 an die Herren von Dürn. Boppo I. von Dürn legte sich 1253 den Titel Graf von Dilsberg zu. Die Burg war bis zum Abbruch 1827 Staatsgefängnis.
Quelle(n):
Dilsberg
Links:
Externer Link http://www.dilsberg.de
Eberbach (Heldenburg)
Ruine
Erhalten:
  • Bergfried, Mauerreste
Ort und Lage:
  • 69412 Eberbach
  • ca. 1100 m nö der ev. Kirche auf nach S gegen Holderbach und Neckartal vorspringendem Sporn des Katzenbuckels
  • Externer Link Lage in Google Maps
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Anlage:
Anlage aus Vorder-, Mittel- und Hinterburg, Vorder- und Mittelburg polygonale Anlagen, Hinterburg mit rechteckigem Grundriss
Daten:
  • erbaut: 11.Jh.
  • 1.Hälfte 13.Jh. ausgebaut
  • 1403 geschleift
Erbauer:
  • Wormser Bischöfe
(ehem.) Besitzer:
  • Staufer
Quelle(n):
HSVI
Links:
Externer Link http://www.eberbach.de
Eberbach (Bettendorfer Hof)
Schloss
Ort und Adresse:
  • 69412 Eberbach, Pfarrgasse
Erbauer:
  • Herren von Bettendorf
Quelle(n):
Sattler
Links:
Externer Link http://www.eberbach.de
Ehrstädt
Bild 1: Autor: Peter_Schmelzle, Bildlizenz: Externer Link cc-by-sa 3.0
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Ehrstädt, Hauptstraße 1
  • im Ortskern von Ehrstädt
Anlage:
schlichter zweiflügeliger dreigeschossiger Spätbarockbau unter Satteldach
Daten:
  • erbaut: 1769
Erbauer:
  • Christoph Ferdinand von Degenfeld
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Ehrstädt
  • Familie Thumb von Neuburg
Quelle(n):
Riehl
Ehrstädt (Oberbiegelhof)
Herrenhaus
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Ehrstädt
  • im N von Ehrstädt
Anlage:
schlichtes barockes Herrenhaus
Daten:
  • erbaut: 1753
Erbauer:
  • Grafen von Helmstatt
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Reitzenstein
Quelle(n):
Sattler
Ehrstädt (Eulenhof)
Schloss
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Ehrstädt
  • im W von Ehrstädt
Nutzung:
Gutshof
Anlage:
klassizistischer Herrenbau unter Krüppelwalmdach
Daten:
  • erbaut: 1793
Erbauer:
  • Wilhelm Friedrich von Degenfeld
Quelle(n):
Sattler
Eichelberg
Wallburg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim
  • Ringwall nw des Dorfes
Anlage:
ehem. frühma. Holzburg
Quelle(n):
Riehl
Eichtersheim (ehem. Venningsches Schloss)
Bild 1: © Externer Link Bildindex Foto Marburg
Wasserschloss
Ort, Adresse und Lage:
Nutzung:
Rathaus, Polizeirevier, Restaurant, Veranstaltungen im Schlosspark
Anlage:
unregelmäßige Dreiflügelanlage mit rippengewölbten Eckturm und Renaissanceportal
Daten:
  • erbaut: 1595
  • 1767 barocker Umbau unter Karl Philipp von Venningen
  • im 19.Jh. verändert
  • 1977-79 umgebaut
Erbauer:
  • Barone von Venningen
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Grombach
Park/Gartenanlage:
Das Schloss befindet sich innerhalb einer Parkanlage.
Quelle(n):
HSVI
Emichsburg
Ruine
Erhalten:
  • Mauerreste
Ort:
  • 69412 Eberbach
Anlage:
kleine Burganlage, burgähnliche Befestigung
Daten:
  • erbaut: 1828
  • 1830 turmartiger Aufbau
  • seit 1840 unbewohnt
  • 1844 tw. Abbruch
  • Ende 19.Jh. aufgegeben
Erbauer:
  • Fürst Karl von Leiningen
Quelle(n):
Sattler
Links:
Externer Link http://www.eberbach.de
Eschelbach
Jagdschloss
Ort:
  • 74889 Sinsheim-Eschelbach
Nutzung:
Rathaus
Anlage:
wuchtiger Fachwerkbau mit dreistöckigem Dachstuhl
Daten:
  • erbaut: 1593
Erbauer:
  • Friedrich von Hirschhorn
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Hirschhorn
  • Kurmainz (ab 1632)
Quelle(n):
Riehl
Eschelbronn
verschwundenes Wasserschloss
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 74927 Eschelbronn
  • sö vor dem Dorf an der Stelle einer Teichanlage
Anlage:
ursprünglich Wasserburg, durch barocke Schlossanlage ersetzt
Daten:
  • erbaut: 1265-70
  • erwähnt: 1330
  • 1375 Ausbau der Burg in Stein
  • 16.Jh. ausgebaut
  • im 30jährigen Krieg zerstört
  • 18.Jh. Neubau als Barockschloss
  • nach 1970 nach archäologischer Untersuchung Abbruch für den Bau der Sport- und Kulturhalle
Erbauer:
  • Heinrich von Eschelbrunnen
(ehem.) Besitzer:
  • Kurpfalz (ab 1330)
  • Herren von Venningen (1418-85)
  • Familie von Venningen (1760)
Wissenswertes:
2001 wurde in Kanzach der hölzerne Wohnturm der Wehranlage nach den damaligen Forschungsergebnissen nachgebaut.
Quelle(n):
Krahe
Sattler
Links:
Externer Link http://www.eschelbronn-online.de
Eulenhof
Schloss
Ort:
  • 74889 Sinsheim-Ehrstädt
Anlage:
zweistöckiger klassizistischer Putzbau zu sieben Achsen unter Krüppelwalmdach
Daten:
  • erbaut: 1793
Erbauer:
  • Wilhelm Ferdinand Friedrich v. Degenfeld
Quelle(n):
Riehl
Flinsbach
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Burgstall, Halsgraben
Ort und Lage:
  • 74921 Helmstadt-Flinsbach
  • auf dem Hoheberg ö Flinsbach
Maße:
Burgplateau ca. 20 x 30 m, Halsgraben T 5 m, B bis zu 15 m
Daten:
  • erbaut: Ende 13.Jh?
Erbauer:
  • Grafen von Hohenberg
Wissenswertes:
Die Anlage wird urkundlich nicht erwähnt.
Quelle(n):
Flinsbach
Fürstenstein
verschwundene Burg
Erhalten:
  • geringe Mauerreste
Ort und Lage:
  • 69439 Zwingenberg
  • oberhalb der Burg Zwingenberg
Anlage:
kleine Anlage
Daten:
  • erwähnt: 1340
  • 1340 geschleift
Erbauer:
  • Erzbistum Mainz
Wissenswertes:
Burg Fürstenstein wurde vermutlich als Gegenburg zur Burg Zwingenberg erbaut.
Quelle(n):
Sattler
Gauangelloch (Bettendorfsches Schloss)
Bild 1: © Andreas Rockstein
Schlossrest
Erhalten:
  • Wohngebäude, Scheune
Ort, Adresse und Lage:
  • 69181 Leimen-Gauangelloch, Im Schlossgarten 1
  • am S-Ende des Dorfes
Nutzung:
private Kunstgalerie
Anlage:
einfacher Wohnbau
Daten:
  • erwähnt: 1369
  • im 30jährigen Krieg zerstört
  • 1665 Wiederaufbau
  • im 18.Jh. verfallen
  • 1823 großenteils abgebrochen
(ehem.) Besitzer:
  • Ritter von Angelach
  • Herren von Bettendorf (1476)
  • Freiherren von Bettendorff
Wissenswertes:
Im Bild die ehemalige Kapelle, die nach Zerstörung der Burg aus Bausteinen derselben errichtet wurde. Der Wappenstein über dem Torbogen ist inzwischen verschwunden.
Quelle(n):
HSVI
Gicklersberg
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 69226 Nussloch
  • in der Nähe von Nussloch
Quelle(n):
Sattler
Gruseneck
verschwundenes Schloss
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 74921 Helmstadt-Bargen
  • in Richtung Asbach
Maße:
20 x 30 m, Halsgraben L ca. 40 m
(ehem.) Besitzer:
  • Bistum Worms
  • Herren von Helmstatt
  • von Berlichingen (1684)
Quelle(n):
Sattler
Harfenburg (Harpfenburg)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Erdwälle
Ort und Lage:
  • 69434 Heddesbach
  • im Ulfenbachtal mitten im Wald
Daten:
  • erbaut: Anfang 12.Jh.
  • nach 1430 aufgegeben
Erbauer:
  • Bligger III. von Steinach
(ehem.) Besitzer:
  • Pfalz
Quelle(n):
Irschlinger
Helmstadt
Wasserschloss
Ort und Lage:
  • 74921 Helmstadt-Bargen
  • ö des Ortes
Anlage:
geschlossene rundliche Anlage
Daten:
  • 18.Jh. ausgebaut
Erbauer:
  • Herren von Helmstatt
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Berlichingen (1684)
Quelle(n):
Sattler
Hemsbach
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 69502 Hemsbach, Hildastraße
  • am W-Rand des Ortes
Nutzung:
Rathaus
Anlage:
turmartiges Massivgebäude mit Kapellenerker, Gutshaus im Stil einer italienischen Villa
Daten:
  • erbaut: 13.Jh.
  • erwähnt: 1264
  • im 30jährigen Krieg zerstört
  • 1674 zerstört
  • 1689 im Orléanschen Krieg durch die Franzosen zerstört
  • 1693 zerstört
  • 1762 teilweise abgebrochen
  • 18.Jh. Neubau
(ehem.) Besitzer:
  • Pfalzgrafen
  • Bistum Worms (Mitte 15.Jh.)
  • Graf Berckheim (ab 1901)
Quelle(n):
Sattler
Links:
Externer Link http://www.goethe-hbh.hd.schule-bw.de
Hilsbach (Kellerei)
Schlossrest
Erhalten:
  • spätgotischer Treppenturm, Gebäudereste
Ort:
  • 74889 Sinsheim-Hilsbach
Anlage:
großes Haus mit spätgotischem Treppenturm
Daten:
  • 1521 Neubau
Erbauer:
  • Herren von Venningen
Quelle(n):
HSVI
Hirschberg (Hirschburg)
Burgrest
Erhalten:
  • geringe Mauerreste des Bergfrieds
Ort und Lage:
  • 69493 Hirschberg-Leutershausen
  • n Schriesheim und ö oberhalb Leutershausen am Hang des Hirschbergs
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Anlage:
ovale Kernburg, auf drei Seiten von der Vorburg umgeben
Maße:
Anlage ca. 130 x 80 m, Kernburg D ca. 50 m
Daten:
  • erwähnt: 1142 (Herren von Hirschberg)
  • 13.Jh. ausgebaut
  • um 1300 zerstört
  • 1329 als zerstört erwähnt
  • 1932-34 Freilegung des Bergfriedfundaments
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Hirschberg-Strahlenberg
  • Pfalzgrafen
Quelle(n):
Hirschberg3
Hoffenheim
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Hoffenheim
  • genaue Lage unbekannt
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Hoffenheim
Quelle(n):
Sattler
Hoffenheim
Bild 1: Nebengebäude, Zustand 1984, © Andreas Rockstein
verschwundenes Schloss
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Hoffenheim
  • im Bereich der Kreuzung Zuzenhäuserstraße/Bahnhofstraße
Daten:
  • erbaut: 18.Jh.
Erbauer:
  • Herren von Gemmingen
Quelle(n):
Sattler
Hoffenheim
verschwundenes Schloss
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Hoffenheim
  • im Ortszentrum an der Stelle des heutigen Heimatmuseums
Erbauer:
  • Herren von Hirschhorn
Quelle(n):
Sattler
Hohenhardter Hof (Hohenhardt)
Burg
Ort und Lage:
  • 69168 Wiesloch-Schatthausen
  • ca. 1200 m nö der Ortsmitte von Baiertal auf steil nach W gegen den Gauangelbach vorspringendem Sporn
Anlage:
Turmburg, quadratisches Turmhaus, dreigeschossig mit Satteldach
Daten:
  • erbaut: 13./14.Jh.
  • 15.Jh. Neubau
  • 1525 im Bauernkrieg zerstört
  • 1694 ausgebaut
Erbauer:
  • Herren von Hohenhardt
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Bettendorff
  • Brüggen
  • Fechenbach
Wissenswertes:
Die Burg gilt als eine der ältesten im Kraichgau
Quelle(n):
HSVI
Horburg
verschwundene Wasserburg
Erhalten:
  • nichts
Ort:
  • 69469 Weinheim
Quelle(n):
Buchmann
Horrenberg
Bild 1: Burghügel, © Andreas Rockstein
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Schutthügel
Ort und Lage:
  • 69234 Dielheim-Horrenberg
  • mitten im Dorf gelegen
Daten:
  • erbaut: 11./12.Jh.
  • erwähnt: 1184 ("castellum Horemberg")
  • 13./14.Jh. ausgebaut
  • nach 1366 zerstört
  • 1525 im Bauernkrieg zerstört?
  • 1777/89 abgebrochen
  • Notgrabung Ende 1994
Erbauer:
  • Conz Mönch von Rosenberg
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Ehrenberg
Quelle(n):
HSVI
Ilvesheim (Erlenburg)
Bild 1: Public Domain Public Domain
Schloss
Ort und Adresse:
Nutzung:
Blindenanstalt
Anlage:
quadratischer dreigeschossiger Mittelbau mit vier Ecktürmen, eingeschossige Flügelbauten (Orangerie und Küche)
Daten:
  • erbaut: 1525
  • 1590 Umbau Tor und Ummauerung
  • 1608 Anbau eines Turmes
  • 1689 im Orléanschen Krieg durch die Franzosen zerstört
  • 1700 Wiederaufbau (Johann Adam Breunig)
  • 1750/73 Anbau einstöckiger Seitenflügel
  • 1868 Einrichtung einer Blindenschule
  • 1903-04 Anbau eines neuen Flügels im W
Erbauer:
  • Hans von Erligheim
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Erligheim
  • Landschaden von Steinach (1550)
  • Lothar Friedrich Freiherr von Hundheim (um 1700)
  • Baden (1855)
Quelle(n):
HSVI
Links:
Externer Link http://www.schloss-schule-ilvesheim.de
Kronenburg (Altes Schlössel, Dossenheim, Rotenburg, Neubrücker Schlössel, Alt-Schauenburg)
Burgrest
Erhalten:
  • spärliche Reste
Ort und Lage:
  • 69221 Dossenheim
  • ö Dossenheim auf einer Bergnase
Anlage:
Doppelburg (W- und O-Burg) mit fast quadratischem Wohnturm und polygonalem Mauerring
Maße:
Mauerring D ca. 40 m
Daten:
  • erbaut: 11./12.Jh.
  • 1460? zerstört
Wissenswertes:
Der Name Kronenburg ist ahistorisch und stammt aus dem 19.Jh.
Quelle(n):
Buchmann
Kühberg (Kyhlburg)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • romanische Säulen
Ort und Lage:
  • 69257 Wiesenbach
  • sö des Dorfes auf einem Hügel gelegen
Daten:
  • erwähnt: um 1200
Erbauer:
  • Grafen von Lauffen
(ehem.) Besitzer:
  • Kloster Ellwangen
Quelle(n):
Riehl
Ladenburg (Königspfalz)
verschwundenes Schloss
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 68526 Ladenburg
  • auf dem Gelände des späteren Bischofshofs?
Quelle(n):
Sattler
Ladenburg (Engelburg, Engelhof, Bischofshof)
Schloss
Ort und Lage:
  • 68526 Ladenburg
  • an der Stelle eines römischen Kastells (burgus) errichtet
Daten:
  • erbaut: nach 1149
  • 1622 geschleift
  • 1760 Wiederaufbau
  • 1965 renoviert
(ehem.) Besitzer:
  • Bischöfe von Worms
Funktion der Anlage:
Die Engelburg war Teil der Stadtbefestigung.
Quelle(n):
Sattler
Langenzell (Neues Schloss)
Schloss
Ort und Lage:
  • 69257 Wiesenbach
  • im Schlosspark hinter dem Alten Schloss
Nutzung:
Privatbesitz, Kulturfest
Anlage:
vielgestaltiger Repräsentationsbau in Neurenaissanceformen
Daten:
  • erbaut: 1881/82 (Pläne von Karl Jonas Mylius und Alfred Bluntschli)
  • 1891/93 um N- und NO-Flügel erweitert (Leonhard Schäfer)
Erbauer:
  • Prinz Alfred zu Löwenstein-Wertheim-Freudenberg
Park/Gartenanlage:
weitläufiger, abgezäunter Park
Quelle(n):
Riehl
Langenzell (Altes Schloss)
Schloss
Ort und Lage:
  • 69257 Wiesenbach-Langenzell
  • zwischen Wiesenbach und Waldwimmersbach
Nutzung:
Sitz eines Unternehmens
Anlage:
vielgestaltiger Repräsentationsbau in Neurenaissanceformen
(ehem.) Besitzer:
  • Ferdinant Joseph von Wrede
  • Fürsten von Löenstein-Wertheim-Freudenberg (1880)
Quelle(n):
Sattler
Leimen (Bettendorffsches Schloss, Palais Seligmann)
Schloss
Ort und Lage:
  • 69181 Leimen
  • im Ortszentrum
Nutzung:
Rathaus, Galerie im Schlossgarten
Anlage:
klassizistischer Bau
Daten:
  • erbaut: 1792-98
Erbauer:
  • Aron Elias Seeligman
Quelle(n):
Krueger
Links:
Externer Link http://www.bettendorff.de/
Letzeberg
verschwundene Wallburg
Erhalten:
  • nichts
Ort:
  • 69168 Wiesloch
Anlage:
Ringwall
Quelle(n):
Naeher
Leutershausen (Wiser)
Schloss
Ort und Lage:
  • 69493 Hirschberg-Leutershausen
  • auf dem Grundstück des 1688 zerstörten Adelshof der Herren von Bettendorff errichtet
Nutzung:
Privatbesitz
Anlage:
stattlicher dreigeschossiger Walmdachbau zu elf Achsen
Daten:
  • erbaut: 1704-10 (Johann Jakob Rischer)
Erbauer:
  • Graf Ferdinand Andres von Wiser
(ehem.) Besitzer:
  • Grafen von Wiser
Quelle(n):
Sattler
Mauer (Gölersches Hofgut)
Schloss
Ort:
  • 69256 Mauer
Daten:
  • erbaut: 8.(9.Jh?
  • 1961 ausgebaut
(ehem.) Besitzer:
  • Freiherren Göler von Ravensburg
  • Herren von Zyllnhardt
Quelle(n):
Sattler
Mauer
verschwundene Wasserburg
Erhalten:
  • Fenstertorso der Burgkapelle
Ort und Lage:
  • 69256 Mauer
  • auf dem r Elsenzufer
Daten:
  • erwähnt: 1208
  • 1955 und 1974 abgebrochen
(ehem.) Besitzer:
  • Familie von Mauer
  • Herren von Rosenberg (1331)
  • Freiherren Göler von Ravensburg
Quelle(n):
Sattler
Michelfeld
Bild 1: © Externer Link Bildindex Foto Marburg
Wasserschloss
Ort, Adresse und Lage:
Nutzung:
Privatbesitz, Nebengebäude Hotel-Restaurant
Anlage:
schlichter barocker Rechteckbau mit neoklassizistischem Dachaufsatz
Daten:
  • erbaut: 1753
  • Anfang 16.Jh. ausgebaut
  • 1634 abgebrannt
  • 1753 Neubau
  • 31.05.2005 Dachstuhlbrand
Erbauer:
  • Herren von Gemmingen-Hornberg
(ehem.) Besitzer:
  • Familie von Gemmingen-Hornberg
  • Privatbesitz (nach 1970)
Park/Gartenanlage:
Das Schloss ist von einer Parkanlage umgeben.
Wissenswertes:
Das Schloss entstand an der Stelle einer Wasserburg.
Quelle(n):
SBKK
Mönchzell
Schlossrest
Erhalten:
  • bescheidenes Wohnhaus
Ort und Lage:
  • 74909 Meckesheim-Mönchzell
  • neben der katholischen Kirche
Daten:
  • 1565 Neubau
  • vor 1867 zerstört
Erbauer:
  • Mönch von Rosenberg
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Zandt
  • von Üxküll-Gyllenband
Quelle(n):
Riehl
Neckarbischofsheim (Steinernes Haus, Altes Schloss)
Bild 1: Public Domain Public Domain
teilweise erhaltenes Schloss
Erhalten:
  • Steinernes Haus
Ort und Adresse:
  • 74924 Neckarbischofsheim, Im Schlosspark
Nutzung:
Ausstellungen, Museum
Anlage:
ehem. turmartiger heute dreigeschossiger verputzter Massivbau
Daten:
  • erwähnt: 1274
  • 1368 erweitert
  • 1546 Neubau
  • 18.Jh. Neubau
  • 1976-1978 restauriert
  • 2009 saniert
Erbauer:
  • Herren von Helmstatt
(ehem.) Besitzer:
  • Stadt Neckarbischofsheim (1975)
Quelle(n):
HSVI
Links:
Externer Link http://www.huegel-web.de/nbheim.htm
Neckarbischofsheim (Neues Schloss)
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 74924 Neckarbischofsheim, Schlossstraße 1
  • im Ortszentrum, vor dem "Alten Schloss"
Nutzung:
Schlosshotel
Anlage:
winkelförmiger spätklassizistischer dreigeschossiger Putzbau
Daten:
  • erbaut: 1829
Erbauer:
  • Graf Franz Ludwig von Helmstatt
(ehem.) Besitzer:
  • Familie von Helmstatt (bis 1966)
  • Stadt Neckarbischofsheim (1966)
  • Familie Schnur
Park/Gartenanlage:
Im Schlosspark befindet sich ein renaissancezeitliches Prachttor von 1590, erbaut durch Adam Wagner aus Heilbronn.
Quelle(n):
SBKK
Links:
Externer Link http://www.schlosshotelneckarbischofsheim.de
Neckarbischofsheim (Alexanderschloss, Alexanderburg)
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 74924 Neckarbischofsheim, Alexandergasse 2
  • im Ortszentrum
Nutzung:
Rathaus
Daten:
  • erwähnt: 1545
  • 1996-97 restauriert
  • seit 1997 Rathaus
(ehem.) Besitzer:
  • Alexander von Helmstatt
  • Stadt Neckarbischofsheim (1987)
Wissenswertes:
Die s Wand des Schlosses war Teil der ersten Stadtmauer und muss ein Ausgangstor und einen Vorbau besessen haben.
Quelle(n):
Sattler
Links:
Externer Link http://www.huegel-web.de/nbheim.htm
Neckarhausen
Bild 1: © 2micha Externer Link de.wikipedia.org
Schloss
Ort und Adresse:
  • 68535 Edingen-Neckarhausen, Hauptstraße 389
Nutzung:
Rathaus
Anlage:
dreigeschossiger spätklassizistischer Mittelbau mit zweigeschossigen Seitenflügeln und Treppenturm
Daten:
  • 1269 zerstört
  • 18.Jh. Neubau
  • 1823/24 erweitert
  • 1873 umgebaut
  • 1911 umgebaut
(ehem.) Besitzer:
  • Fürsten Bretzenheim
  • Alfred Graf von Oberndorff
Park/Gartenanlage:
w des Schlosses erstreckt sich eine 11 ha große Parkanlage im englischen Stil, angelegt von dem Gartenbauarchitekten Ludwig von Sckell
Wissenswertes:
Das Schloss entstand an der Stelle einer Zollburg.
Quelle(n):
Sattler
Kress
Links:
Externer Link http://www.boule-club.de/Ed-Neck/Gemeinde/Schloss-Park.htm
Neidenstein (Nydenstein)
Burg
Ort und Lage:
  • 74933 Neidenstein
  • auf dem Galgenberg über dem Schwarzbachtal
Anlage:
doppelt ummauerte Wehrburg
Maße:
Schildmauer H 11 m, D 3 m
Bergfried:
Höhe: 25 m, Höhe Eingang: 13 m, Grundfläche: 4 x 5,5 m
Daten:
  • erbaut: um 1330
  • erwähnt: 1319
  • seit dem 18.Jh. unbewohnt
  • 1897-1903 Wiederaufbau
  • 1961 ausgebaut
(ehem.) Besitzer:
  • Edelherren von Venningen
Quelle(n):
HSVI
Neuhaus (Rauhof)

Bild 2: Autor: p.Schmelzle, Bildlizenz: Externer Link cc-by-sa 2.5
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Ehrstädt, Rauhof
  • sö von Ehrstädt oberhalb des Insenbachtals
Nutzung:
Familienfeste, Tagungen
Anlage:
dreigeschossige Zweiflügelanlage mit rundem Treppenturm
Burgkapelle:
Schlosskapelle von 1602 mit Glockenturm unterhalb des Schlosses
Daten:
  • erwähnt: 1329
  • 1596/97 Neubau
  • 19.Jh. Umbau
  • 1960 renoviert
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Degenfeld (1580/82)
  • Familie von Massenbach
  • Herren von Gemmingen-Hornberg
Quelle(n):
Riehl
Links:
Externer Link http://www.schlossneuhaus.com
Nussloch (Bettendorff-Schlösschen)
Schloss
Ort und Lage:
  • 69226 Nussloch
  • am N-Rand des Ortes bei der katholischen Kirche
Nutzung:
Privatbesitz
Anlage:
einfacher zweigeschossiger sechsachsiger Putzbau
Daten:
  • erbaut: 1414
  • 1689 im Orléanschen Krieg durch die Franzosen zerstört
  • nach 1689 Wiederaufbau
  • 1790 Pächterhaus Neubau
  • 1910 Abbruch des Pächterhauses und Neubau eines Wohnbaus
Erbauer:
  • Herren von Bettendorf
Wissenswertes:
An der Außenseite der katholischen Kirche kann man einige Grabsteine der Ritter von Bettendorf sehen.
Quelle(n):
Riehl
Ohrsberg (Ohrsbergschanze)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Gräben, Fundamente
Ort und Lage:
  • 69412 Eberbach
  • auf dem Ohrsberg nö der Stadt
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Anlage:
kleine Burganlage, burgähnliche Befestigung mit zwei Abschnittsgräben
Maße:
Burgplateau ca. 35 x 13 m
Daten:
  • erbaut: um 1230
  • 2.Drittel 13.Jh. abgebrannt
  • im 16.Jh. kurzzeitige Wiederbenutzung
Quelle(n):
Sattler
FzvufD3
Links:
Externer Link http://www.eberbach.de
Rabanschloss (Felicitasschloss)
verschwundenes Schloss
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 74921 Helmstadt-Bargen
  • am W-Ende des Dorfes
Daten:
  • erbaut: 1550
  • im 30jährigen Krieg zerstört
Erbauer:
  • Raban von Helmstatt
Quelle(n):
Riehl
Raubschloss
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort:
  • 69469 Weinheim
Quelle(n):
Buchmann
Rauenberg
Bild 1: Public Domain Public Domain
Schloss
Ort:
  • 69231 Rauenberg
Nutzung:
Winzermuseum
Anlage:
einfache, zweigeschossige weitläufige Hufeisenanlage
Daten:
  • erbaut: 1737-39
  • 1986 Eröffnung des Museums
Erbauer:
  • Fürstbischof Damian von Schönborn
(ehem.) Besitzer:
  • Bischöfe von Speyer
Quelle(n):
HSVI
Reichenstein
Bild 1: Public Domain Public Domain
Burgrest
Erhalten:
  • Grundmauern, Reste des Torgewändes
Ort, Adresse und Lage:
  • 69151 Neckargemünd, Reichensteinstraße
  • am n Sporn des Hollmutrückens über der Stadt
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Anlage:
langrechteckiger Grundriss, Abschnittsgraben, hochma Sandsteinmauerwerk in s (Schild-?)Mauer und w Ringmauer
Daten:
  • erbaut: nach 1212
  • erwähnt: 1292
  • um 1329 aufgegeben
  • im 17.Jh. bereits weitgehend verschwunden
  • ab 1900 Konzeption als künstliche Ruine
  • 1934 Rekonstruktion des Burgtores
(ehem.) Besitzer:
  • Adolf von Nassau
  • Herren von Weinsberg
  • Ritter Dieter Nessel von Mauer (bis 1286)
  • Pfalzgrafen (1329)
Wissenswertes:
Im 12. Jh. war am N-Ende des Hollmuthrückens die Burg Reichenstein erbaut worden. Im 14. Jh. kam sie in den Besitz der Kurpfalz und wurde bereits im 15. Jh. aufgegeben. Auf einem Stich von Merian aus dem 17. Jh. ist die Burg als Ruine zu sehen. Heute sind nur noch Mauerreste vorhanden. Im Zeitalter der Romantik war die Ruine ein beliebtes Ziel der Heidelberger Studenten.
Quelle(n):
HSVI
Biller
Reihen
verschwundene Kirchhofbefestigung
Erhalten:
  • nichts
Ort:
  • 74889 Sinsheim-Reihen
Quelle(n):
Riehl
Reihen
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Reihen
  • Flurname "Schlossäcker" hinter der Kirche
Daten:
  • erbaut: 14.Jh.
  • erwähnt: 15.Jh.
Erbauer:
  • Herren von Rihen
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Neipperg
  • von Venningen
Quelle(n):
Riehl
Rotenberg
Bild 1: Public Domain Public Domain
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 69231 Rauenberg-Rotenberg, Obere Schlossstraße 1
  • am Berg über Rotenberg
Nutzung:
Jugendherberge
Daten:
  • erwähnt: Anfang 13.Jh.
  • 1525 im Bauernkrieg zerstört
  • 1540-42 ausgebaut
  • 1633 zerstört (Schweden)
  • nach 1648 Wiederaufbau
  • nach 1739 verfallen
  • 1905 Neubau
  • 1921 ausgebaut
Erbauer:
  • Streif von Rotenberg
(ehem.) Besitzer:
  • Bischof von Speyer
  • Geheimrat Franz von Reichenau (Anfang 20.Jh.)
Wissenswertes:
Von der alten Anlage stammen nur noch der Treppenturm mit Renaissanceportal sowie Teile der Außen- und Zwingermauer.
Quelle(n):
HSVI
Links:
Externer Link http://www.jugendburg-rotenberg.de
Schanzenköpfle (Hirschburg, Hirzberg)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Ringwall, Ringgraben
Ort und Lage:
  • 69493 Hirschberg-Leutershausen
  • auf dem "Schanzenköpfle", dem "Oberen Burgberg", am Rand eines Sporns der "Hohen Waid" nö Schriesheim
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Anlage:
vermutlich turmlose Ringmaueranlage, künstlich überformter Burghügel, von Ringgraben umgeben, im N Wall und Halsgraben, polygonale Ringmauer aus Granitbruchsteinen
Maße:
Grundriss D ca. 40 m
Daten:
  • erbaut: 12.Jh?
  • erwähnt: um 1400 ("obern Burgberg über Hirtzberg")
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Hirschberg
Wissenswertes:
Evenutell handelt es sich um die Vorgängeranlage der Burg Hirschberg.
Quelle(n):
Sattler
Schatthausen
Bild 1: Autor: Peter_Schmelzle, Bildlizenz: Externer Link cc-by-sa 3.0
Wasserschloss
Ort und Lage:
  • 69168 Wiesloch-Schatthausen
  • am nö Ortseingang
Nutzung:
Privatbesitz
Anlage:
Vierseitenanlage, zweieinhalbgeschossiger O-Flügel mit zwei Ecktürmen, Torbau mit Allianzwappen von Brüggen-Gerner von Lilienstein
Daten:
  • erwähnt: Anfang 15.Jh.
  • 1562 Bau des O-Flügels
  • um 1720 Bau des N-Flügels
Erbauer:
  • Herren von Bettendorf (16.Jh.), Göler von Ravensburg (1828)
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Hohenhardt
  • Freiherren Göler von Ravensburg (1828)
Quelle(n):
HSVI
Schauenburg (Neu-Schauenburg)
Bild 1: © Externer Link Burgenparadies - Marco B.
Ruine
Erhalten:
  • Stumpf des Bergfrieds, Mauer
Ort und Lage:
  • 69221 Dossenheim
  • ö Dossenheim
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Anlage:
Bergfried-Schildmauer-Anlage in Keilform 14. Jh. mit Vorburg 15. Jh. über Turmburg mit polygonalem Bering 12. - 13. Jh.,
Bergfried:
Grundfläche: ca. 10 x 10 m
Daten:
  • erbaut: 1.Hälfte 12.Jh.
  • erwähnt: 1130
  • Mitte 14.Jh. ausgebaut
  • 1460 von Pfalzgraf Friedrich I. geschleift (Pfälzisch-mainzischer Krieg)
  • 1982-2002 Sicherungsarbeiten
Erbauer:
  • Edelfreie von Schauenburg
Herkunft des Namens:
Vom althochdeutschen "scouwa" bzw. vom mittelhochdeutschen "Schouwe", das Warte, Wachturm bedeutet.
Quelle(n):
Schauenburg
Schriesheim (Strahlenberger Hof)
Schloss
Ort und Lage:
  • 69198 Schriesheim
  • in der Ortsmitte
Nutzung:
Restaurant
Anlage:
herrschaftliches Steinhaus
Daten:
  • erwähnt: 1347
Quelle(n):
Sattler
Schwabeck
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 69221 Dossenheim-Schwabenheim
  • oberhalb von Ladenburg am r Neckarufer
Daten:
  • erwähnt: 1320
  • vor 1527 durch ein Neckarhochwasser zerstört
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Schwabenheim (urk. 1217-1263)
  • von Erligheim (urk. ab 1320)
  • von Handschuhsheim (urk. ab 1515)
Quelle(n):
Buchmann
Schwaigern (Unteres Schloss)
Schloss
Ort und Lage:
  • 69168 Wiesloch-Schatthausen
  • im Ortskern auf der N-Seite der Altstadt
Anlage:
barocke Vierflügelanlage
Burgkapelle:
1869-71 Bau der Schlosskirche
Daten:
  • im 30jährigen Krieg zerstört
  • Ende 17.Jh. zerstört
  • ab 1850 W-Flügel ausgebaut
  • 1866 S-Flügel ausgebaut
  • 1871-73 W-Flügel ausgebaut
Erbauer:
  • Grafen von Neipperg
Quelle(n):
Riehl
Schwetzingen
Schloss
Ort und Lage:
Nutzung:
Fachhochschule für Rechtspflege, Schlossführungen, Veranstaltungen, Café, Restaurant
Anlage:
im Kern ma Wasserburg, dreiflügeliger Mittelbau mit zwei Ehrenhöfen, niedrigere barocke Seitenflügel
Daten:
  • erwähnt: 1350
  • 1521-41 Umbau zum Jagdschloss unter Ludwig V.
  • 16.Jh. Neubau
  • im 30jährigen Krieg zerstört
  • 1689 im Orléanschen Krieg durch die Franzosen zerstört
  • 1699-1713 Wiederaufbau als barocke Dreiflügelanlage unter Kurfürst Johann Wilhelm (Johann Adam Breunig)
  • ab 1742 Ausbau als Sommerresidenz
  • ab 1919 museale Nutzung
  • 1975-91 restauriert
Erbauer:
  • Herren von Schomberg
(ehem.) Besitzer:
  • Pfalzgraf Ludwig III. (1427)
  • Pfalzgrafen
Funktion der Anlage:
Ehemalige Sommerresidenz der pfälzischen Kurfürsten und der Großherzöge von Baden.
Park/Gartenanlage:
bedeutender Schlossgarten aus der 2. Hälfte des 18. Jhs., Barock- und Landschaftsgarten
Wissenswertes:
Der quadratische Uhrturm im S ist wahrscheinlich der Bergfried der ma Wasserburganlage.
Quelle(n):
Schwetzingen
Links:
Externer Link http://www.schloss-schwetzingen.de
Seehälde (Agnesental, Agnestal)
Bild 1: Autor: Peter_Schmelzle, Bildlizenz: Externer Link cc-by-sa 3.0
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 74939 Zuzenhausen, Horrenberger Straße 58
  • w Ortrand von Zuzenhausen, Richtung Horrenberg
  • Externer Link Lage in Google Maps
Nutzung:
Privatbesitz
Anlage:
dreistöckiger, achtachsiger, barocker Putzbau mit zwei turmartigen Seitenelementen und mächtigem Walmdach
Daten:
  • erbaut: 16.Jh.
  • 1780 Neubau
  • Anfang 19.Jh. Umwandlung in ein Hofgut
  • seit 2008 Sanierungsarbeiten
Erbauer:
  • Ritter von Neipperg
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Hundheim (1623)
  • Johann Herrmann von Freudenburg (1716)
  • Karl Philipp von Venningen (1773)
  • Gemeinde Zuzenhausen
Herkunft des Namens:
Das Schloss wird auch als Agnestal oder Agnesental bezeichnet, da die damaligen Eigentümer von Hundheim eine Kapelle für die Heilige Agnese errichten ließen.
Wissenswertes:
Über dem mittigen Ädikulaportal befindet sich das Allianzwappen Karl Philipps von Venningen-Gemmingen.
Quelle(n):
HSVI
Sinsheim
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort, Adresse und Lage:
  • 74889 Sinsheim, Burggasse
  • "Burggasse" im SW der Altstadt, in der SW-Ecke der ehemaligen Stadtmauer
Anlage:
archäologische Reste einer kleinen Burganlage des 13-15. Jhs., Spuren d. vorhergehenden Besiedlung ab etwa 1200, sollen in eine Gestaltung d. Areals als öffentl. Freiraum einbezogen werden
Daten:
  • seit dem 13.Jh. verfallen
  • 1688 zerstört
  • 18.Jh. zerstört
(ehem.) Besitzer:
  • Elsenzgaugrafen
Wissenswertes:
Auf einem Merianstich ist noch ein Turm der Burg überliefert. Auch im 18.Jh. sollen noch Burgreste vorhanden gewesen sein.
Quelle(n):
Riehl
Sorgenfrei
Jagdschloss
Ort und Lage:
  • 69256 Mauer
  • an der Straße nach Schatthausen am sw Ortsrand
Nutzung:
Wohnhaus und Atelier
Anlage:
frühklassizistischer zweigeschossiger Landsitz, vortretender Mittelraum, umlaufender Balkon vor dem zweiten Geschoss
Daten:
  • erbaut: um 1780/85
Erbauer:
  • Freiherr Carl von Zyllenhardt
(ehem.) Besitzer:
  • Göler von Ravensburg (1831)
Quelle(n):
Sattler
St. Leon
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort:
  • 68789 St. Leon-Rot
(ehem.) Besitzer:
  • Bistum Speyer
Quelle(n):
HSVI
Steinsberg
Bild 1: © Externer Link Bildindex Foto Marburg
Bild 3: Autor: p.schmelzle, Bildlizenz: Externer Link cc-by-sa 2.5
Ruine
Erhalten:
  • Bergfried, Umfassungsmauern
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Weiler
  • auf isoliertem Vulkankegel, gut 4 km s der Stadtmitte von Sinsheim
  • Externer Link Lage in Google Maps
Nutzung:
Burgführungen, Restaurant, Veranstaltungen
Anlage:
Höhenburg mit ovalem Grundriss und achteckigem Bergfried
Bergfried:
Höhe: 30 m, Mauerstärke: 4 m
Daten:
  • erwähnt: 1109?
  • Anfang 13.Jh. Neubau
  • 1525 im Bauernkrieg zerstört
  • 16.Jh. ausgebaut
  • 1779 abgebrochen
Erbauer:
  • Herren von Steinsberg
(ehem.) Besitzer:
  • Grafen von Öttingen (um 1200)
  • Pfalzgrafen (bis 1517)
  • Herren von Venningen
Wissenswertes:
Schon um 1500 wir die Burg als der "Kompass im Kraichgau" bezeichnet. Es ist eine der eindrucksvollsten Burganlagen der späten Stauferzeit in Deutschland.
Quelle(n):
HSVI
Links:
Externer Link http://www.burgsteinsberg.de
Stolzeneck
Ruine
Erhalten:
  • Schildmauer, Umfassungsmauern
Ort:
  • 69412 Eberbach
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Anlage:
spätstaufische Anlage, reine Schildmauerburg mit ursprünglich dreieckiger Kernburg, spätma Reste des viergeschossigen Palas
Daten:
  • erbaut: um 1200
  • erwähnt: 1284
  • um 1400 ausgebaut
  • 1504 zerstört (pfälzisch-bayerischer Erbfolgekrieg)
  • 1509 Wiederaufbau
  • 1612 geschleift
Erbauer:
  • Ritter von Stolzeneck
(ehem.) Besitzer:
  • Pfalzgrafen (1284)
  • Freiherren von Frauenberg
Quelle(n):
Krueger
Strahlenburg (Strahlenberg)
Bild 1: © Externer Link Burgenparadies - Marco B.
Ruine
Erhalten:
  • Bergfried, Mauern
Ort und Lage:
  • 69198 Schriesheim
  • auf einem 204 m hohen Sporn, einem Ausläufer des Ölbergs
  • Externer Link Lage in Google Maps
Nutzung:
Veranstaltungen, Turmbesteigung, Restaurant
Anlage:
langgestreckte, fünfeckige Hauptburg, Burgruine mit schlanken, runden Bergfried und dreigeschossigem Wohnbau an der SW-Ecke, evtl. Rundturm an der NW-Ecke, zwingerartige Vorburg
Bergfried:
Höhe: 29 m, Höhe Eingang: 15 m, Durchmesser: 6,80 m, Mauerstärke: Erdgeschoss 2,40 m
Daten:
  • erbaut: um 1237
  • erwähnt: 1237
  • nach 1329 ausgebaut (u.a. Aufstockung des Palas)
  • 15.Jh. ausgebaut
  • 1504 durch den Landgrafen von Hessen zerstört
  • 1733 abgebrochen
  • 1954 Saalbau ausgebaut
Erbauer:
  • Konrad I. von Strahlenberg
(ehem.) Besitzer:
  • Hartmut von Kronberg (Pfand 1329)
  • Kurpfalz (1346)
Herkunft des Namens:
Der Burgname kommt vom Wappen der Erbauer, einem Pfeil (mhd: "stral").
Wissenswertes:
Die Strahlenburg besaß vermutlich eine Vorgängeranlage, da schon 1174 ein Heinrich de Strahlinberch belegt ist. Die Lage der Vorgängeranlage ist allerdings unbekannt.
Quelle(n):
Strahlenburg
Waghäusel (Eremitage)
Schloss
Ort:
  • 68753 Waghäusel
Anlage:
punktsymmetrische Anlage
Daten:
  • erbaut: Anfang 18.Jh
Quelle(n):
SBKK
Waibstadt
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 74915 Waibstadt
  • genaue Lage unbekannt
Daten:
  • erwähnt: 1437
Erbauer:
  • Herren von Weibstadt
Quelle(n):
Sattler
Waibstadt (Degenfeld'sches Schlössle)
Bild 1: © Andreas Rockstein
Schloss
Ort und Lage:
  • 74915 Waibstadt
  • an der oberen Stadtmauer
Anlage:
dreistöckiger verputzter Barockbau mit Türmchen
Quelle(n):
SBKK
Waibstadt (Helmstätter Schloss)
Bild 1: © Andreas Rockstein
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 74915 Waibstadt, Lange Straße
  • im Ortszentrum
Anlage:
hochgiebliger Fachwerkbau auf Steinsockel
Daten:
  • erbaut: 1558
Erbauer:
  • Herren von Helmstatt
Quelle(n):
Riehl
Waibstadt (Venning'sches Schloss)
Schloss
Ort:
  • 74915 Waibstadt
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Venningen
Quelle(n):
SBKK
Waldangelloch
Bild 1: © Externer Link pro Region Heilbronn-Franken
teilweise erhaltene Burg
Erhalten:
  • zwei Ecktürme, Halsgraben
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Wald-Angelloch
  • am Ortsrand
Nutzung:
Privatbesitz
Anlage:
ehem. Hangburg in Spornlage
Maße:
Ringmauer D 0,8 m, Schildmauerrest D 1,6 m
Daten:
  • erbaut: um 1206
  • erwähnt: 13.Jh.
  • 1809 auf Abbruch verkauft
Erbauer:
  • Grafen von Eberstein
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Angelach (bis 1613)
  • Grafen von Eberstein
  • Herzöge von Württemberg (1660)
  • Baden (1806)
Quelle(n):
Riehl
Waldeck
Burgrest
Erhalten:
  • Reste zweier Flankierungstürme
Ort und Lage:
  • 69253 Heiligkreuzsteinach
  • auf der Spitze eines steil in das Steinachtal vorspringenden Bergsporns
Nutzung:
frei zugängliche Ruine
Anlage:
polygonale Ringmauer aus Granitporphyr, geringe Reste der spätma Zwingermauer mit dem Rest eines Schalenturms, verschütteter Halsgraben
Maße:
Burgplateau ca. 25 x 20 m, Ringmauer D ca. 2 m
Daten:
  • erbaut: Anfang 12.Jh.
  • erwähnt: 1152 (von Waldeck, Zeuge für eine Urkunde des Klosters Schönau)
  • zu Beginn des 30jährigen Krieges zerstört
Erbauer:
  • Herren von Strahlenberg
(ehem.) Besitzer:
  • Pfalzgrafen (1357)
Wissenswertes:
Die Vorburg befand sich an der Stelle des ehemaligen Wirtschaftshofes, der heutigen Ansiedlung mit Gaststätte.
Quelle(n):
Sattler
Biller
Walldorf
Schlossrest
Erhalten:
  • Kapelle, Grundmauern
Ort:
  • 69190 Walldorf
Daten:
  • im 30jährigen Krieg zerstört
(ehem.) Besitzer:
  • von Sickingen
Quelle(n):
HSVI
Weiler (Buchenauer Hof)
Schloss
Ort und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Weiler
  • unweit Wald-Angelloch
Nutzung:
Missionszentrum
Anlage:
Schlösschen mit barocker Fassade und Zwiebelturm
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Venningen
Quelle(n):
Sattler
Weiler
Bild 1: Autor: p.Schmelzle, Bildlizenz: Externer Link cc-by-sa 2.5
Schloss
Ort, Adresse und Lage:
  • 74889 Sinsheim-Weiler, Hauptstraße
  • am Fuß des Steinbergs
Anlage:
hoher dreigeschossiger achachsiger Putzbau mit Mansarddach
Daten:
  • erbaut: 18.Jh.
Erbauer:
  • Karl Philipp von Venningen
Quelle(n):
Riehl
Weinheim (Deutschordenshaus)
Schloss
Ort und Adresse:
Nutzung:
Museum der Stadt Weinheim
Daten:
  • erbaut: 1710
Erbauer:
  • Deutscher Orden
Wissenswertes:
Aus staufischer Zeit sind nur noch Teile der äußeren und inneren Ringmauer erhalten.
Quelle(n):
Sattler
Weinheim
Schloss
Ort und Adresse:
Nutzung:
Rathaus, Sitz der Stadtverwaltung
Anlage:
Kurpfälzisches Schloss Renaissancebau, neugotischer Turm, barocker Schlossteil s des Obertores, Obertorturm mit Durchfahrt, Ende 17.Jh. Umgebaut
Daten:
  • erbaut: nach 1423
  • 1698/1700 Neubau
  • 1725 ausgebaut
  • Turm 1868 Neubau
Erbauer:
  • Pfalzgrafen
(ehem.) Besitzer:
  • Gräfin Waldner
  • Ullner von Dieburg
Park/Gartenanlage:
um 1800 zwei Barockgärten, endgültige Form im 19. Jh. durch Gräfin Auguste von Waldner-Freundstein, Schlosspark Landschaftspark mit wertvollem Baumbestand und Artenreichtum, im Kleinen Schlosspark größte Libanonzeder Deutschlands
Quelle(n):
Buchmann
Wendelstück
Bild 1: © Andreas Rockstein
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Graben
Ort und Lage:
  • 69469 Weinheim
  • oberhalb der Weinheimer Altstadt und der Windeck am Hang des Wachenberges
Nutzung:
frei zugängliche Burgstelle
Anlage:
Burgfläche mit eiförmigen Grundriss, vermutlich frühma Zufluchtsburg oder nie fertiggestellte Burganlage
Maße:
Burgfläche außen ca. 50 x 30 m, innen ca. 28 x 22 m
Daten:
  • 1924 Amateurgrabung
Quelle(n):
Buchmann
Wersau
Bild 1: Darstellung aus einer Karte von 1548
Bild 2: Wersau auf einem Plan von 1690
verschwundene Burg
Erhalten:
  • Erdhügel
Ort und Lage:
  • 68799 Reilingen
  • sö Reilingen bei der heutigen Schlossmühle
Anlage:
ovale Anlage
Daten:
  • erwähnt: 1236 (Schenken von Wersau)
  • 1622 zerstört (mansfeldische Truppen)
  • 1689 im Orléanschen Krieg durch die Franzosen zerstört
  • im 18.Jh. abgetragen
(ehem.) Besitzer:
  • Schenken von Wersau
  • Pfalzgrafen (um 1270)
Funktion der Anlage:
Die Burg diente wohl zur Sicherung der Straße Speyer-Wimpfen als Zollburg und zur Verwaltung der anschließenden großen Wälder.
Wissenswertes:
Wahrscheinlich ist die Festung Wersau (eine Wasserburg auf der Insel zwischen Kraichbach und Kehrgraben, von der heute leider keine Reste mehr vorhanden sind) als römische Tiefburg entstanden und wegen ihrer günstigen strategischen Lage nach ihrer Zerstörung wieder aufgebaut worden. Urkundlich wird die Burg erstmals 1236 erwähnt.
Quelle(n):
HSVI
Links:
Externer Link http://www.reilingen.de/seiten_bs/geschichte/Wersau.htm
Wiesenbach (Neues Schloss)
Schloss
Ort:
  • 69257 Wiesenbach
Daten:
  • erbaut: nach 1880
Erbauer:
  • Prinz Alfred von Löwenstein
Quelle(n):
HSVI
Wiesenbach (Altes Schloss)
Schloss
Ort:
  • 69257 Wiesenbach
Daten:
  • erbaut: 1733/59
Erbauer:
  • Landschreiber Wrede
Quelle(n):
HSVI
Wiesenbach (Kühberg, Kyhlburg)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 69257 Wiesenbach
  • sö Wiesenbach auf dem Kühberg
Daten:
  • erbaut: 12.Jh?
Erbauer:
  • Grafen von Lauffen?
(ehem.) Besitzer:
  • Kloster Ellwangen
Quelle(n):
Sattler
Wiesloch
Bild 1: © Andreas Rockstein
Schlossrest
Erhalten:
  • Turm
Ort und Lage:
  • 69168 Wiesloch
  • in der NW-Ecke der Stadt
Anlage:
Bergfried aus Bruchsteinmauerwerk, große, vermauerte, Spitzbogenöffnung, Glockenturm für die Kirchen
Daten:
  • erbaut: 14.Jh.
  • 15.Jh. Neubau
  • 1632 zerstört
  • 1689 im Orléanschen Krieg durch die Franzosen zerstört
  • 1704 Neubau Amtshaus
  • 1725 Ausbau zum Glockenturm
Erbauer:
  • Pfalzgrafen
Quelle(n):
HSVI
Wiesloch (Freihof)
Bild 1: © Andreas Rockstein
Schloss
Ort und Lage:
  • 69168 Wiesloch
  • im Zentrum der Stadt
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Sickingen
Quelle(n):
Sattler
Windeck (Winnenheim)
Ruine
Erhalten:
  • Bergfried, Umfassungsmauern, Reste des viergeschossigen Palas
Ort und Lage:
  • 69469 Weinheim
  • auf der Anhöhe oberhalb des Grundelbachs über Weinheim
Nutzung:
bewirtschaftet
Anlage:
Gipfelburg mit unregelmäßigen, ovalen Bering mit Zwinger, romanischer Palas, konischer Bergfried in der nw Ecke
Maße:
Burgbering ca. 42 x 25 m, Ringmauer D 1,4 m
Bergfried:
Höhe: 28 m, Höhe Eingang: 12 m, Geschosse: 4, Durchmesser: 8 m, Mauerstärke: 2,7 m
Daten:
  • erbaut: um 1100
  • erwähnt: 1111
  • um 1100 zerstört
  • um 1130 Wiederaufbau
  • 13.Jh. ausgebaut
  • 1674 zerstört (Franzosen)
  • Sicherungsarbeiten ab 1908
Erbauer:
  • Abt Benno von Lorsch
(ehem.) Besitzer:
  • Pfalzgrafen (1264)
  • Graf von Berckheim (1900)
  • Stadt Weinheim (1978)
Funktion der Anlage:
Die Windeck wurde als Schutzburg des Klosters Lorsch erbaut.
Wissenswertes:
Windeck ist die n badische Burg und nach der Starkenburg die zweitälteste Burg an der Bergstraße.
Quelle(n):
HSVI
Links:
Externer Link http://www.weinheim.de
Wolfsgrund (Mauersechseck, Dossenheim, Waldsberg, Walsberg)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 69221 Dossenheim
  • auf dem Waldsberg zwischen Dossenheim und Handschuhsheim
Anlage:
leicht befestigter Herrenhof mit Turmhaus
Daten:
  • erbaut: 2.Hälfte 14.Jh.
  • 1.Drittel 15.Jh. aufgegeben
Wissenswertes:
1932 wurden Fundamente eines rechteckigen Wohnturms gefunden
Quelle(n):
Buchmann
Zuzenhausen
Bild 1: © Andreas Rockstein
Ruine
Erhalten:
  • Schildmauer
Ort und Lage:
  • 74939 Zuzenhausen
  • s unmittelbar über dem Ort
Nutzung:
Privatbesitz, Einsturzgefahr, nur Außenbesichtigung möglich
Anlage:
spätstaufische kleinere fünfeckige Anlage, mächtige Schildmauer, Hangburg ohne Bergfried
Maße:
Umfang der Anlage 130 m, Schildmauer H 20 m, D 3 m
Daten:
  • erbaut: Ende 13.Jh.
  • erwähnt: 1286
  • 1643 zerstört
  • 1689 im Pfälzischen Erbfolgekrieg zerstört
  • bis Anfang 18.Jh. als Steinbruch genutzt
Erbauer:
  • Ludwig von Huffnen
(ehem.) Besitzer:
  • Bischöfe von Speyer
  • Herren von Venningen (1425 als Lehen)
  • von Sickingen
Quelle(n):
HSVI
Links:
Externer Link http://www.zuzenhausen.de
Zwingenberg
Burg
Ort, Adresse und Lage:
Nutzung:
Privatbesitz, Burgführungen, Festspiele im unteren Burghof
Anlage:
Spornburg, fünfeckige Hinterburg um den alten Hauptturm und w anschließende Vorderburg, Palas mit Dürnitz und Küchenbau, Schildmauer mit Renaissancetor und vier Eckrondellen
Maße:
Ringmauer D 2,2 m
Bergfried:
Höhe: 38 m, Geschosse: 5, Höhe Eingang: 7,5 m, Grundfläche: 10 x 10 m, Mauerstärke: 2,0-3,0 m
Burgkapelle:
Kapelle im ehemaligen Dürnitzsaal mit Relieffiguren von Melchior Binder aus dem Jahr 1594.
Daten:
  • erbaut: um 1250
  • erwähnt: 1253
  • 1340/1364 zerstört
  • Anfang 15.Jh. Wiederaufbau
  • 1572 Zwischenbau an der SO-Seite des Hofes
  • 1886/87 Bau des Verwaltungsgebäudes im Bereich der unteren Burg
Erbauer:
  • Wilhelm von Wimpfen?
(ehem.) Besitzer:
  • Erzstift Mainz und Kurpfalz (1364)
  • Herren von Hirschhorn (1403 als Lehen)
  • Freiherren von Göler (1725/46-51)
  • Kurpfalz (1751)
  • Graf Karl August von Bretzenheim (1778)
  • Markgrafen von Baden (ab 1806)
  • Prinz Ludwig von Baden (1967)
Wissenswertes:
1918 fand auf der Burg die Abdankung von Großherzog Friedrich II. von Baden statt. Älteste Teile der Anlage sind der Bergfried und die Schildmauer der Oberburg, die sich an den Bergfried legt.
Quelle(n):
Sattler
Links:
Externer Link http://www.schloss-zwingenberg.de


Zweifelhafte Anlagen

Anlagen die urkundlich und archäologisch nicht gesichert sind


Hornburg (Bürgel, Burgstall)
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 68542 Heddesheim-Muckensturm
  • im Gewann Horb in Muckensturm
Anlage:
Tiefburg?
Quelle(n):
Sattler
Laudenbach
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort:
  • 69514 Laudenbach
Wissenswertes:
unsicher, da keine urkundliche Erwähnung
Quelle(n):
Sattler
Oberflockenbach (Rostbuckel, Altenburg)
verschwundenes Schloss
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 69469 Weinheim-Oberflockenbach
  • auf dem Rostbuckel?, Flurname "Altenberg"
Quelle(n):
Sattler
Oberflockenbach
verschwundene Burg
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 69469 Weinheim-Oberflockenbach
  • topographischer Ort "Hub bei der Burg" (1599), genaue Lage unbekannt
Daten:
  • erwähnt: 1599?
Quelle(n):
Sattler
Oberflockenbach
verschwundenes Schloss
Erhalten:
  • nichts
Ort und Lage:
  • 69469 Weinheim-Oberflockenbach
  • auf dem Dörrberg in der Gemarkung Steinklingen?
(ehem.) Besitzer:
  • Herren von Steinklingen?
Quelle(n):
Sattler
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