Ruine Monreal

Monreal - Landkreis Mayen-Koblenz - Rheinland-Pfalz

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Lage
nö über dem Ort auf der steil ansteigenden Höhe über dem Elztal
Nutzung
frei zugängliche Ruine
Historie
1229 Gründung der Burg durch Graf Hermann III. von Virneburg
14.Jh. Lehen des Erzbistums Trier
1334 Heinrich II. von Virneburg unternimmt Raubzüge von der Burg ausgehend
1.Hälfte 15.Jh. Baumaßnahmen unter Robert IV. von Virneburg
1545 Aussterben der Virneburger, das Lehen fällt an Kurtrier zurück
1555-1794 Sitz eines kurtrierischen Amtes
Ende August 1689 Zerstörung von Burg und Ort durch französische Truppen
Bilder
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Wissenswertes
Die Burg Monreal wird auch Große Burg bzw. Löwenburg genannt. Der Name Monreal ist vielleicht durch die Deutschordensburg Monreal südlich des Toten Meeres initialisiert.

Die Vorburg befindet sich im O der Anlage und ist durch einen Halsgraben von der Hauptburg getrennt. Die Gebäude der Hauptburg gruppieren sich um den mächtigen Bergfried. Im w Teil liegt die ehemalige, im Grundriss sechseckige Burgkapelle. Der Kapellenbau ist viergeschossige mit vortretendem Chor an der O-Seite. S des Kapellenbaus liegt ein rechteckiges Gebäude mit barocken Flachbogenfenstern.
Bergfried
Höhe:25 m
Durchmesser:10 m
Mauerstärke:ca. 3 m
Quellen
Wolfgang Schuler Monreal in der Eifel, Rheinische Kunststätten Heft 259, Köln 1982