Burg Kreuzberg

Altenahr-Kreuzberg - Landkreis Ahrweiler - Rheinland-Pfalz

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© Fotograf Domino / pixelio.de
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Lage
  • auf einem Felssporn über der Ahr
  • Burgstraße
  •  Lage in Google Maps
  • Nutzung
  • Privatbesitz
  • Burgkapelle zugänglich
  • Historie
    1343 Ritter Cuno von Vischenich nimmt die Burg Kreuzberg von Kurköln zu Lehen
    1346 Konrad von Schöneck wird mit der Burg belehnt
    1415 Kreuzberg ist Ganeerbenburg: Nikolaus von Ahr und Johann von Bachem nehmen je einen Teil zu Lehen
    1659 Johann Arnold Quadt von Wickrath erwirbt eine Hälfte der Burg, nachdem er bereits eine Hälfte durch die Erbschaft seiner Gattin Anna von Flodorf erlangte
    1686 Zerstörung der Burg durch französische Truppen
    1.Hälfte 18.Jh. Wiederherstellung des Turmes
    1760 Wiederaufbau des Wohnbaus
    1780 die Burg wird versteigert und gelangt in den Besitz des Grafen Kaspar Anton v. d. Heiden gen. Belderbusch
    bis 1783 Neuerrichtung der spätbarocken Burgkapelle Hl. Antonius am Zugang zur Burg
    1820 Besitz der Freiherren von Boeselager, die sie auch heute noch besitzen
    nach 1950 Errichtung des Verbindungstraktes zwischen Bergfried und Wohnbau
    1982 Renovierung des Turmes
    Bergfried
    Durchmesser:7,5 m
    Mauerstärke:ca. 2 m
    Wissenswertes
    Burg und Ort nach einer Zeichnung von R. Roidkin von 1725
    Grundriss der Kernburg
    Bereits im 8.Jh. errichteten Prümer Benediktinermönche auf dem Berg ein Kreuz.

    Burg Kreuzberg ist eine spätma Höhenburg auf dreieckigem Grundriss. Der Turm auf der Mitte der W-Seite sichert zusammen mit einer Mauer den Zugang zur Burg. Die S-Mauer ist nur noch in Brüstungshöhe erhalten, darin liegen sieben Fensternischen, wohl von einem früheren Burghaus. Die NO-Seite wird von dem zweimal geknickten zweigeschossigen Wohnbau von 1760 eingenommen.
    Quellen
    Michael Losse Burgenführer Hohe Eifel und Ahrtal, Stuttgart 2003
    Matthias Röcke Burgen und Schlösser zwischen Ahr und Brohlbach, Köln 1984