Burg Bruch

Bruch - Landkreis Bernkastel-Wittlich - Rheinland-Pfalz

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© Walter Knödgen / pixelio.de
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Lage
  • im Süden des Ortes auf einem Felsen in der sumpfigen Niederung der Salm
  • In der Burg 1
  •  Lage in Google Maps
  • Nutzung
  • Privatbesitz
  • Ferienappartements
  • Historie
    1138 Fridelo von Bruch wird in der Stiftungsurkunde des Klosters Himmerod als Zeuge genannt
    1211 "Theodoricus de Broche" erscheint in einer Urkunde als "comes de castele"
    1243 "Theodoricus de Broche" erscheint in einer Urkunde als "dominus castri de Bruche", die Burg ist zu diesem Zeitpunkt vermutlich fertiggestellt
    um 1310 die Herren von Bruch werden als Lehnsmänner der Grafen von Luxemburg genannt, sie gelangen später unter den Einfluss des Erzstiftes Trier
    um 1330 unter den Herren von Daun wird die Burg ausgebaut (u.a. Aufstockung der Türme)
    16.Jh. weitere Umbaumaßnahmen
    um 1650 Errichtung des Zehntspeichers
    1738 Errichtung des Herrenhauses
    nach 1973 umfangreiche Sanierungsarbeiten
    seit 1995 Besitz der Familie Förschner, Einrichtung von Ferienappartements
    Bilder
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    © Walter Knödgen
    Bergfried
    Höhe:28 m (25 m ohne Dach)
    Eingang:in 8 m Höhe
    Stockwerke:5
    Durchmesser:8,0 m
    Mauerstärke:ca. 2,20 m
    Wissenswertes
    Burg und Ort im Jahre 1689
    Grundriss der Burg von 1656
    Burg Bruch ist eine ehemals wasserumwehrte Niederungsburg von ca. 100 x 50 m. Die Anlage gliedert sich in eine Kernburg mit Herrenhaus und Bergfried sowie einer bedeutend größeren Vorburg mit Torhaus. Die Kernburg ist von einem polygonalen Mauerzug umgeben und liegt rund 4 m über dem Niveau der Vorburg. Das Herrenhaus der Kernburg ist ein schlichter, fünfachsiger, überputzter Wohnbau mit Mansardwalmdach und anschließender Kapelle.

    Der schlanke Eckturm der Vorburg besitzt äußerlich die gleichen Strukturen wie der Bergfried. In der Vorburg befindet sich zwischen den beiden Türmen der ehemalige Zehntspeicher mit einer Länge von 43 m.
    Quellen
    Klaus Freckmann, Werner Graetz Burg und Dorf Bruch bei Wittlich, Köln 1981