Schlossruine Kling

Babensham-Kling - Landkreis Rosenheim - Bayern

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Kupferstich von Michael Wening

Lage
  • am s Ende des Ortes Kling w Schnaitsee
  • Lage in Google Maps
  • Nutzung
  • Innerer Burgplatz Privatbesitz und nicht zugänglich
  • Ruinenreste der Stützmauer zugänglich (Infotafel)
  • Historie
    Anfang 12.Jh. Die Burg wird durch die Grafen von Wasserburg erbaut.
    1259 Die Burg ist im Besitz der Wittelsbacher.
    ab 1266 Die Burg ist Sitz des wittelsbachisch-bayrischen Pfleggerichts Kling.
    1343 Umfangreiche Baumaßnahmen unter Kaiser Ludwig dem Baiern.
    1493 Besuch Kaiser Maximilians I.
    1543 Die Anlage wird unter dem Pfleger Wolf Graf von Öttingen zum Renaissanceschloss umgebaut.
    18.Jh. Kling wird kurfürstliches Jagdschloss.
    1704/05 Besetzung durch kaiserliche Truppen, die Außenanlagen werden zerstört
    1788 Das Schloss wird durch Blitzeinschlag beschädigt.
    1797 Der Fürstentrakt wird wegen Hangrutschgefahr abgebrochen.
    1799 Auflösung des Pfleggerichts Kling.
    1804-06 Die Anlage wird auf Abbruch versteigert.
    19.Jh. Bau von Wohngebäuden auf dem Schlossgelände.
    1976-80 Freilegung der Stützmauer an der Südseite.
    Bilder
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    Wissenswertes
    Umfangreich Höhenburg in Spornlage. Der Wening-Stich zeigt die Renaissance-Anlage aus dem 16.Jh., bestehend aus Ober- und Unterschloss mit Ökonomiegebäuden.

    Der Hauptbau (Oberes Schloss) war eine gleichseitige Vierflügelanlage mit je einem barocken Eckerker nach außen, gegen Süden Fürstentrakt mit Kapelle.
    Quellen
    Josef Rosenegger
    Lore Sommerauer
    Verfallene Burgen zwischen Inn und Salzach, Freilassing 1973
    Werner Meyer Burgen in Oberbayern, Würzburg 1986
    Michael W. Weithmann Inventar der Burgen Oberbayerns, München 1994
    Michael Köhler Thüringer Burgen, Jena 2003